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gemeinsam Stadt gestalten

Der helle Ratssaal des Rathauses war an diesem Samstag gefüllt mit 150 interessierten Menschen aus der Zukunftszene Dresdens. Gemeinsam lauschten wir den Ergebnissen der ersten Phase des Zukunftsstadtwettbewerbes. 600 Menschen hatten über 20 Visionsblätter erstellt. Diese wurden vom Zukunftsstadtteam in einer Annäherung zusammengeführt und schließlich in eine 5-Ebenen-Grafik gegossen.

Ich freue mich über diesen breit angelegten Bürgerbeteiligungsprozess, denn er schafft etwas Essentielles, was in unserer Zeit durch den Konsum immer weiter verdrängt wird. “Identifikation” Menschen in Entscheidungen mit ein zu beziehen ist der erste Schritt zur Bürgerstadt. Auf diesem Gebiet Mangel es an Erfahrung und so werden neue Formate und Methoden gerade erst erprobt. Die entstandene Grafik stellt eine gewachsene Struktur dar. Hier können sich die Bürger, Unternehmen und Institutionen mit ihrem Beitrag, ihrem Puzzelstück zur Stadtvision verorten.

In der Zukunftsbahn hatte ich mit Menschen über ihre Vision gesprochen. Tatsächlich tragen wir alle unsere eigene Vision in uns und gestalten schon dadurch gemeinsam zu jeder Zeit unseren Lebensraum, mal aktiver und mal passiver mit. Durch die Visualisierung der Visionen werden sie oft erst bewusst. So entsteht das Ausgangsmaterial für die 2. Phase, in der konkrete und umsetzbare Konzepte erarbeitet werden sollen.

Während der heutigen Veranstaltung arbeitete ich sechs Stunden lang an meiner Zukunftsvision. Für mich war es wichtig die Vision in Beziehung zu meiner Wahrnehmung auf den Augenblick zu setzen. So entstand das Bild: “Wandel der Speed-Trash-Massacre Maschine.”

  • Steffi

    Das Bild ist der Hammer! Gratulation

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